Das Hechtspektakel

Das Hechtspektakel begann nicht als Solches...

 

Es waren noch genügend Würmer und Maden von meinem letzten Nachtansitz übrig und das Wetter schien auch gut zu werden. Also fuhren Jirko und ich ohne große Erwartungen nach Lintig an die Kanalschleuse, um ein paar schöne Stunden am Wasser zu verbringen.

 

Dort angekommen, warfen wir auch gleich die Ruten aus. Doch obwohl die Bedingungen vielversprechend waren und auch viele Fische aktiv waren, blieben die erhofften Bisse aus.

Nach mehreren Stunden und unzähligen Montagewechseln ohne zählbaren Fangerfolg, entschlossen wir uns, die Schleusenseite zu wechseln.

 

Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg.

 

Am neuen Angelplatz angekommen, erspähte Jirko gleich mehrere Gruppen Kleinfische, die auf der gegenüberliegenden Seite an den Wasserpflanzen auseinander peitschten und anscheinend vor einem Räuber flohen. So griff er zur Spinrute, montierte den Tormentor (Wobbler) und schritt zur Tat. Ich folgte ihm bei diesem Vorhaben, baute ebenfalls meine Spinrute zusammen und montierte einen Gummifisch. Dann ging es Schlag auf Schlag...

 

Ich war grade bei meinem zweiten Auswurf, da schrie Jirko schon nach dem Kescher. Nach kurzem Drill landete der erste Hecht sicher im Kescher. Noch im Freudentaumel über den ersten Fisch des Tages, warf ich den Gummi punktgenau zwischen die Pflanzenfelder und kurbelte ihn ein. Nach nur zwei, vielleicht drei Umdrehungen spürte ich plötzlich einen Ruck und Wiederstand am anderen Ende der Leine. Es dauerte nicht lange und Hecht Nr.2 wurde sicher mit dem Kescher gelandet. Als nächstes war Jirko wieder an der Reihe...

 

Und so ging es hin und her. In fast auf die Minute genau einer Stunde konnten wir so sechs schöne Kanalhechte landen und aus einem anfänglichen Schneidertag wurde so ein Hechtspektakel, dass so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.

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