Aland auch Orfe (Leuciscus idus)

Verbreitung/Vorkommen:

 

Der Aland kommt vorherrschend im Freiwasser großer Flüsse und Ströme vor, er ist jedoch auch in großen stehenden Gewässern anzutreffen, vom Rhein bis zur Lena (Sibirien). Besonders häufig ist er in der Donau und den großen Flüssen des europäischen Teils der Rußlands, wo er ein wichtiger Industriefisch ist. Unter allen Weißfischen ist er am unempfindlichsten gegenüber Salzwasser, daher ist er auch im Brackwasser und in der Ostsee anzutreffen.

 

Merkmale:

 

Der Aland besitzt einen langgestreckten, etwas hochrückigen Körper mit ovalem Querschnitt und einen relativ kleinen Kopf. Sein Maul ist endständig und die Augen besitzen eine messinggelbe Iris. Die Färbung des Rückens bis zur Seitenlinie ist dunkel graublau, die Seiten sind silbrig und der Bauch weißlich. Rücken- und Schwanzflosse sind fast schwarz. Brust-, Bauch- und Afterflosse sind oft rötlich gefärbt. Die Schwanzflosse ist tief eingeschnitten. Er wird 30 bis 50 cm lang. Die Goldorfe ist eine Goldvarietät des Alands.

 

Fortpflanzung:

 

Der Aland wird im 5. - 6. Jahr geschlechtsreif. Die Fische unternehmen dann im Frühjahr (März bis Mai) flussaufwärts gerichtete Wanderungen, um die Laichgründe (ströhmungsberuhigten Flussbereichen) aufzusuchen. Abgelaicht wird an seichten, kiesigen Flussstrecken. Die Eier (bis zu 100.000) werden auf Kies, Wasserpflanzen oder auch Baumwurzeln abgelegt. Die Männchen entwickeln zur Laichzeit einen leichten Laichausschlag.

 

Nahrung:

 

Die Jungfische ernähren sich hauptsächlich von Plankton und Anflugnahrung, die älteren Tiere von Würmern, Insektenlarven, Schnecken, Kleinkrebse, Anflugnahrung und kleineren Fischen.

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