Flussbarsch (Perca fluviatilis)

Der Flussbarsch wird auch Kretzer oder in der Schweiz auch Egli genannt.

 

Verbreitung/Vorkommen:

Er besiedelt Flüsse bis in die Oberläufe, große Seen und Weiher in Europas, nördlich der Pyrinäen und der Alpen sowie Nordasiens. Im Brackwasser der Ostsee ist er gleichfalls anzutreffen.

 

Merkmale:

Der Barsch besitzt einen gedrungen wirkenden, besonders bei älteren Fischen hochrückigen Körperbau. Die große Maulspalte ist endständig und mit Bürstenzähnen besetzt. Typisch ist seine geteilte Rückenflosse. Die erste Rückenflosse enthält 13 - 17 nadelspitze Stachelstrahlen, die zweite 1 - 2 Stachelstrahlen. Die vordere weist am Ende einen charakteristischen blau-schwarzen Fleck auf. Die Grundfärbung schwankt von Graugelb, über Messinggelb ins Grüngelbe. Der Rücken ist dunkler, der Bauch weißlich. Über die Seiten sind 6-9 dunkle Querbinden angeordnet. Die Brustflossen sind gelblich bis gelbgrün gefärbt, die Bauch- und Afterflossen gelblich bis orange und die Rücken- und Schwanzflossen bräunlich gefärbt. Selten treten auch Goldvarietäten auf.

Flussbarsche erreichen eine durchschnittliche Länge von 20 Zentimetern und werden selten schwerer als ein Kilogramm.

 

Fortpflanzung:

Die Geschlechtesreife tritt bei den Männchen im 2. Jahr bei den Weibchen im 2. bis 4. Jahr ein. Zur Fortpflanzung werden in Fließgewässern oft kleinräumige Wanderungen stromaufwärts unternommen, während in stehenden Gewässern im Uferbereich abgelaicht wird. Der Barsch legt seine ca. 1,5 - 2 mm großen Eier (3.000 - 300.000/Weibchen) Eier in Gallertschnüren ab, die er in Bändern an Wasserpflanzen, Steinen, Ästen oä anheftet. Nach ca. 3 Wochen schlüpfen die 5-6 mm großen Larven. Sie erreichen nach einigen Tagen ihre volle Schwimmfähigkeit.

 

Nahrung:

Junge Barsche schließen sich zu Schwärmen zusammen und ernähren sich im Allgemeinen von Zooplankton und kleinen Bodentieren. Mit zunehmendem Alter wird der Barsch jedoch zum Einzelgänger und lebt räuberisch von kleinen Fischen. Größere Exemplare halten sich bevorzugt in der Freiwasserzone auf und fressen vorwiegend Fische sowie gelegentlich auch Großkrebse.

 

Verwendung:

Der Barsch ist ein beliebter Speisefisch. Sein weißes Fleisch ist mager und grätenarm.

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