Güster (Blicca bjoerkna)

Der Güster wird auch BlickeHalbbrasse oder Pliete genannt.

 

Verbreitung/Vorkommen:

Er kommt nördlich der Pyrenäen und der Alpen in ganz Europa, bis fast zum Polarkreis vor. Der Güster lebt sowohl in größeren nährstoffreichen Seen, als auch in langsam fliessenden Strömen, auch im Brackwasser der Flussmündungsgebiete ist er anzutreffen. Er ist oft mit dem Brachsen vergesellschaftet und bildet mit ihm große Schwärme. Güster bevorzugen wärmeres Wasser, im Winter ist sie recht inaktiv und stehen dann in den tieferen Wasserschichten.

 

Merkmale:

Güster besitzen einen hochrückigen, seitlich stark abgeplatteten Körper und eine lange Afterflosse. Seine großen Augen stehen weit nach vorne. Die Brustflosse reicht nicht bis zum Ansatz der Bauchflosse. Die Grundfärbung ist silbergrau mit metallischem Glanz. Er besitzt große, feste und harte Schuppen. Der Rücken ist dunkler gefärbt. Die unpaaren Flossen sind grau, die paarige Flossen sind insbesondere an der Ansatzstelle rötlich gefärbt. Der Güster hat zwei Reihen Schlundzähne. Die Durchschnittsgröße liegt bei 20 cm, das Gewicht meist bei 150 - 350 g.

 

Fortpflanzung:

Die Geschlechtsreife erreichen die Güster im 3. bis 4. Jahr. Die Laichzeit ist im Mai und Juni. Der Güster laicht im Schwarm im Uferbereich des Wohngewässers ab. Die Milchner (Männchen) bilden einen Laichausschlag. Die großen, gelben Eier haften dem Untergrund an. Die Larven schlüpfen nach 4-6 Tagen. Die Jungfische wachsen langsam (6 bis 8 cm Größe nach einem Jahr) und bilden erst nach ca. 2 Jahren die hochrückige Form aus.

 

Nahrung:

Als Nahrung werden vom Grund Insektenlarven, Schlammröhrenwürmer, Schnecken und weitere Bodentiere aufgenommen, teilweise auch Wasserpflanzen.

 

Verwendung:

Er wird als Speisefisch nicht geschätzt und gilt bei Fischern als Nahrungskonkurrent anderer Karpfenfische.

 

 

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