Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella)

Der Graskapfen wird auch GrasfischGraser oder Weißer Amor genannt. Er wurde Anfang der 70-ger Jahren aus China eingeführt.

 

Verbreitung/Vorkommen:

Er lebt in grossen, langsam fliessenden Flüssen und angeschlossenen Seen. Graskarpfen fühlen sich bei Temperaturen ab 25°C erst richtig wohl.

 

Merkmale:

Der Graskarpfen hat einen langgestreckten, im Querschnitt rundlichen Körper, der mit großen, dunkel gesäumten, lose sitzenden Schuppen bedeckt ist. Die stumpfe Schnauze ist zwischen den Nasenlöchern eingedellt. Dem unterständigen Maul fehlen die Bartfäden. Die Rückenflosse hat 10, die Afterflosse hat 11 Strahlen, wovon die ersten 3 ungefiedert sind. Der Rücken ist dunkelgrün bis grünschwarz, die Seiten sind heller. Der Bauch hat eine weißliche Färbung. Die großen, silbernen Schuppen sind dunkel umrandet, sodass sie wie eine Netzzeichnung wirken. Die Durchschnittsgröße liegt bei 50 bis 70 cm, unter guten Lebensbedingungen kann der Graskarpfen bis zu 120 cm lang und an die 40 kg schwer werden.

 

Fortpflanzung:

Die Eier werden im stark strömende Wasser über kiesigem Grund abgegeben. Graskarpfen benötigen zum Laichen eine Wassertemperatur von über 20°C. Schon nach ca. 40 Stunden schlüpfen die Jungfische. Das Klima in Mitteleuropa ermöglicht keine natürliche Fortpflanzung.

 

Nahrung:

Der Graskarpfen ernährt sich vorwiegend von Wasserpflanzen, wobei Jungpflanzen bevorzugt werden. Bei Temperaturen zwischen 25 und 30°C können täglich bis zu 120% des Körpergewichtes an Pflanzenmasse aufgenommen werden. Die Jungfische ernähren sich zuerst von Kleintieren und gehen erst später zur Pflanzenkost über.

 

Verwendung:

Er wird oft in Gewässern zur Bekämpfung von Wasserpflanzen ausgesetzt.

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