Ukelei (Alburnus alburnus)

Die Ukelei wird auch Laube, Ablette oder Blecke genannt.

 

Verbreitung/Vorkommen:

Die Ukelei kommt in ganz Europa mit Ausnahme von Nordskandinavien, Schottland, Island, der Iberischen und der Appeninischen Halbinseln, Dalmatien und Griechenland vor. Sie lebt in stehenden oder leicht fließenden Gewässern und meiden Stellen mit Pflanzenbewuchs. Sie ist aber auch im Brackwasser anzutreffen. Findet die Ukelei einen optimalen Lebensraum, bildet sie große Schwärme. Sie leben im freien Wasser oft in Ufernähe, meist an der Oberfläche. Im Winter ziehen sie sich in die Tiefe oder an gut geschützte Stellen zurück.

 

Merkmale:

Die Ukelei hat einen schlanken, langestreckten und seitlich abgeflachten Körper. Das Maul ist oberständig und hat eine steil nach oben gerichtete Maulspalte. Die Augen sind groß. Die Afterflosse beginnt noch unter der zurückgesetzten Rückenflosse. Zwischen Bauchflosse und relativ langer Afterflosse ist der Bauch scharf gekielt. Die Schwanzflosse stark gegabelt, alle Flossen durchsichtig, zur Laichzeit orangefarben; leicht lösbare Schuppen. Die Seitenlinie ist voll ausgebildet. Die Grundfärbung ist silbrig, mit blaugrünem Rücken, silbernen Flanken und weißem Bauch. Die durchschnittlichen Längen betragen 10 bis 15 cm, selten bis 25 cm, das durchschnittliche Gewicht liegt bei 20 g, das Höchstgewicht bei etwa 140 g.

 

Fortpflanzung:

Die Geschlechtsreife tritt im 2. bis 3. Jahr ein. Die Fortpflanzung findet im Frühling und Frühsommer im seichten Wasser statt. Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni. Das Männchen besitzt zu dieser Zeit Laichausschlag. Die klebrigen, gelb-weißlichen Eier werden an flachen, sandigen bis kiesigen Uferbereichen abgelegt. Andere Laichsubstrate wie Wurzeln und Pflanzen werden ebenso angenommen. Nach ca. 1 Woche schlüpfen die Jungfische und ernähren sich anfangs von Kleinstlebewesen.

 

Nahrung:

Die Ukelei ernährt sich von Plankton (Wasserflöhe, Mückenlarven), Anflugnahrung (Luftinsekten) und zum geringen Teil von Pfanzenteilen.

 

Verwendung:

Anfang des letzten Jahrhunderts wurde sie nur wegen ihrer Schuppen gefischt, die reich an Guaninkristallen sind und zur Grundstoffgewinnung für die Herstellung künstlicher Perlen verwendet wurden. Als Beutefisch von Zander, Barsch, Rapfen, Hecht u. a. spielt die Ukelei eine große Rolle.

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