Dänemark 2015 - Teil 3

Am Folgetag haben wir beschlossen mit dem Boot die Gudenau flussaufwärts zu befischen.

Nachdem wir die Sachen gepackt und alles im Boot verstaut hatten, ging es los.

Die Strömung war überraschend schnell und trieb uns im Eiltempo den Fluss entlang. Der Anker hatte Schwerstarbeit zu leisten, um uns am entsprechenden Angelplatz zu halten und mir graute es schon vor dem Rückweg.

Aber bis dahin war ja noch ein wenig Zeit, in der wir unbedingt noch ein, zwei Räuber ins Boot holen wollten.

 

Am dritten Spot angekommen, konnte ich einen schönen Hecht aus der Gudenau zum Anbeißen und einer kurzen Stipvisite auf unserem Boot überreden.

Voll aus der Strömung gezogen, verlangte das Mittelgewicht meinem Gerät einiges ab.

Um so größer war dann die Erleichterung, den Fisch aus den Maschen des Keschers zu heben. Wir trieben danach noch ein bisschen weiter den Fluß entlang, doch leider konnten wir an diesem Abend keinen Räuber mehr überlisten.

Und so machten wir uns auf den Weg zurück.

Das Ende rückt näher...

So schön ein Urlaub auch sein kann, das Ende und somit auch die Heimfahrt sind leider immer unumgänglich.

Doch wir hatten noch zwei Tage und wollten daraus das Beste machen. Also hieß es: früh aufstehen und soviel Zeit wie nur möglich auf dem Wasser verbringen.

So entschieden wir uns die Gudenau in die andere Richtung zu befahren.

Doch dieses Unterfangen gestaltete sich durchaus schwierig. Abgesehen von der harten Strömung war der Fluss doch sehr krautig. Kaum ein Köder konnte seine reizende Wirkung entfalten, bevor er vor Kraut nur noch schwer zu erkennen war. Und dennoch war Joana das Glück hold, als sie einen schmalen Grad in Ufernähne mit einem kleinen Gummifisch beangelte. Stellte sich doch ein schöner Barsch als Interessent ihres Köder heraus und folgte diesem bis ans Boot, bevor dieser auf Sicht den Gummifisch inhalierte und von Joana mit Dannys Hilfe gelandet werden konnte. 29cm und damit erneut eine persönliche Bestmarke für die Dame des Teams.

Was lange währt...

Kurz darauf entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. Wir ruderten zurück in Richtung Sminge See, überquerten diesen und ließen uns von der Strömung der Gudenau wieder flußaufwärts treiben. Den See noch in Sichtweite warf Danny den Anker und prompt flog sein Köder hinterher. Ein gezielter Wurf an die Uferregion und auf halber Strecke zum Boot stieg er ein, der lang ersehnte Esox.

Auch dieser Hecht stand hart in der Strömung und bescherte Danny einen ordentlichen Kampf.

Der Fisch näherte sich langsam aber beständig dem Boot. Danny manövrierte den Fisch gekonnt in die Maschen des Keschers und eine riesen Last fiel von seinen Schultern. Sichtlich zufrieden und überglücklich hielt er seinen Fang in den Händen.

 

Ein letzter Hecht, und dann geht´s nach Hause!

Und das war es dann auch schon, fast. Eine letzte Ausfahrt am letzten Tag vor der Abreise sollte noch einmal ein paar Fische bringen. Doch es lief zäh und die Fische waren entweder zu klug, satt oder desinteressiert.

Am späten Nachmittag wurde Danny zu einem kurzen Landgang gezwungen und auch Joana nutzte die Gunst der Stunde um sich die Füße ein wenig an Land zu vertreten.

Eigentlich wollte ich kurz warten, bis die Beiden wieder im Boot waren. Doch der Reiz war zu groß. So legte ich ab, ruderte zwei, drei Mal und warf den Anker.

Und dies war genau die richtige Entscheidung. Konnte ich so auf einen kleinen Gummifisch doch noch einen Hecht zum Abschluss überlisten.

Dieser biss beim Zulauf der Gudenau direkt über einem großem Krautfeld.

Kurz darauf kehrten Joana und Danny auch wieder zurück, doch Fische gab es keine mehr für uns. So machten wir uns zum Abend hin abreisefertig und ließen die schöne, aber wie es nun mal so ist, zu kurze Woche noch einmal revue passieren.

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